Ein Data Warehouse ermöglicht eine globale Sicht auf heterogene und verteilte Datenbestände, indem die für die globale Sicht relevanten Daten aus den Datenquellen zu einem gemeinsamen konsistenten Datenbestand zusammengeführt werden. Somit entsteht der Inhalt von Data Warehouses durch Kopieren und Aufbereiten von Daten aus unterschiedlichen Quellen. Meist dienen Data Warehouses als Basis für die Aggregation von betrieblichen Kennzahlen und Analysen innerhalb mehrdimensionaler Matrizen, dem so genannten Online Analytical Processing (OLAP). Weiterhin sind Data Warehouses häufig Ausgangsbasis für Data Mining.
Die frühe Diskussion der Rolle von Intermediären in elektronischen Märkten wurde von der Hypothese dominiert, dass elektronische Märkte durch die Senkung der Transaktionskosten zu einer starken Reduktion der Anzahl von Intermediären oder gar zu ihrer vollständigen Eliminierung führen würden. Der Wegfall von Zwischenstufen in Wertschöpfungsketten durch direkte Interaktion zwischen Produzenten und Konsumenten wird vielfach mit dem Begriff „Disintermediation“ umschrieben. Eine Disintermediation, so stark wie sie vielfach angenommen worden war, konnte jedoch nicht beobachtet werden.