Pfad: >> Rundbrief >> Ausgaben >> Ausgabe 1/94

Rundbrief des FA 5.2 Informationssystem-Architekturen - Heft 1/94 (<<-- komplettes PDF)

Inhalt
Editorial

An die Mitglieder und Interessenten

des Fachausschusses 5.2 Informationssystem-Architekturen und
der Fachgruppe 5.2.1 Modellierung betrieblicher Informationssysteme (MobIS)

Sehr geehrte Damen und Herren,

vor Ihnen liegt die erste Ausgabe des Rundbriefes des neugegründeten Fachausschusses FA 5.2 Informationssystem-Architekturen. Dieser Rundbrief soll als Mitteilungsorgan der im FA 5.2 zusammengefaßten Fachgruppen und Arbeitskreise in Zukunft zweimal jährlich erscheinen.

Am 28. und 29. Oktober 1993 fand an der Universität Bamberg die erste Fachtagung des FA 5.2 statt. Die Tagung stand unter dem Thema Modellierung betrieblicher Informationssysteme. Dieses Thema ist gleichzeitig die Bezeichnung unserer ersten Fachgruppe 5.2.1, die anläßlich der Bamberger Tagung gegründet wurde und nun vom Präsidium der GI bestätigt werden muß. Die Tagung wurde von ca. 300 Teilnehmern besucht. Die Kurzfassungen der 18, zum Teil in Parallelsitzungen präsentierten Vorträge bilden den inhaltlichen Schwerpunkt dieses Rundbriefs.

Mit der Bamberger Tagung wurde die Arbeit des FA 5.2 offiziell aufgenommen. Aufgabe des FA 5.2 ist es, Fragen der Architektur betrieblicher Informationssysteme unter methodischen Gesichtspunkten zu untersuchen. Betriebliche Informationssysteme stellen das Nervensystem der Unternehmung dar. Aufgabe dieses Nervensystems ist die Lenkung, d.h. die Planung, Steuerung und Kontrolle der unterschiedlichen betrieblichen Prozesse. Betriebliche Informationssysteme umfassen dabei sowohl die personell gestützte Organisation als auch die computergestützten Anwendungssysteme; sie schließen somit auf der Aufgabenebene Menschen und Maschinen ein.

Die Untersuchung der Architektur betrieblicher Informationssysteme zielt einerseits auf die Schaffung flexibler, evolutiv weiterentwickelbarer Anwendungssysteme, welche nach Möglichkeit aus wiederverwendbaren Komponenten erstellt werden sollen. Andererseits sind aber gleichzeitig korrespondierende Konzepte im Bereich der Organisationsgestaltung zu untersuchen.

Der FA 5.2 hat sich zum Ziel gesetzt, diese Fragen in der gesamten Breite und in einem offenen, kritischen Dialog zwischen Praxis und Wissenschaft zu diskutieren. Dies kann nur gelingen, wenn möglichst viele Praktiker und Wissenschaftler sich angesprochen fühlen, aktiv in den einzelnen Fachgruppen und Arbeitskreisen des Fachausschusses mitzuarbeiten. Hierzu ergeht meine herzliche Einladung.

Ich wünsche uns allen viel Schwung und Begeisterung für unseren gemeinsamen Weg im neuen FA 5.2.

Mit den besten Grüßen

Ihr
Elmar J. Sinz
Sprecher des FA 5.2